Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz - BMSVG
Dem Internen Bereich (2.) und dem AnwBl 2008, 474 f können Sie eine Information über das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz - BMSVG entnehmen, das auch Freiberuflern die Einbeziehung im Rahmen eines Optionen-Modells ermöglicht.
Aufgrund dieses Opting-In-Modells konnten sich alle Rechtsanwälte, die bis zum 31.12.2007 in die Liste eingetragen worden sind, durch Abschluss eines Beitrittsvertrages mit einer Betrieblichen Vorsorgekasse (BV-Kasse) bis zum 31. Dezember 2008 für eine Einbeziehung iSd 5. Teils des BMSVG entscheiden. Rechtsanwälte, die erst 2008 oder später eingetragen worden sind, können sich innerhalb eines Jahres nach der Eintragung für eine Einbeziehung entscheiden. Nach Verstreichen dieser 1-Jahresfrist ist der Abschluss eines Beitrittsvertrages nicht mehr möglich.
In diesem Zusammenhang darf insbesondere auf die steuerliche Absetzbarkeit der geleisteten Beiträge hingewiesen werden.
(Quelle: Newsletter des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages)
Förderungspreis
Die kommunalwissenschaftliche Gesellschaft vergibt für das Jahr 2010 zur Förderung von kommunalwissenschaftlichen Arbeiten einen Förderungspreis im Gesamtrahmen von € 7.000,--. Arbeiten sind bis zum 30.06.2010 einzureichen.
(Quelle: Newsletter des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages)
RAK-Wien - Umfrage zum Thema "verhandlungsfreie Woche"
Das Ergebnis kurz zusammengefasst: Rund drei Viertel der Befragten halten verhandlungsfreie Wochen nicht für ein geeignetes Mittel, um auf das Problem der Überlastung der Justiz aufmerksam zu machen. Direkt in ihrem beruflichen Alltag betroffen sind fast zwei Drittel der befragten Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Wien. Die größte Problematik sehen die Wiener Rechtsanwälte darin, dass Verfahren durch kurzfristig abberaumte Verhandlungen unnötig in die Länge gezogen werden.
Quelle: www.rakwien.at
Deutschland
Anwaltsumsätze rückläufig
Das Institut der Freien Berufe hat Ende 2009 die neue STAR-Untersuchung zur Umsatz- und Einkommensentwicklung der in Vollzeit tätigen Rechtsanwälte im Zeitraum 1996 bis 2006 vorgelegt. Danach sank der persönliche Jahreshonorarumsatz der Einzelanwälte im Jahr 2006 gegenüber 2004 durchschnittlich von € 134.000 auf € 121.000 (-9,7 %). Dagegen stieg der Gewin von € 51.000 auf € 55.000 (+13,3%). In den neuen Bundesländern sanken die Umsätze von € 112.000 auf € 106.000 (-5,4 %). Der Jahresüberschuss lag bei € 41.000 und damit um 2,5 % höher als 2004.
(Quelle: Anwaltsreport 1/2010)
Ausländische Rechtsanwälte in der Bundesrechtsanwaltskammer
Die Bundesrechtsanwaltskammer hat die Zahl der in der Bundesrepublik tätigen ausländischen Rechtsanwälte veröffentlicht. Danach waren zu Beginn des Jahres 322 Rechtsanwälte nach dem EuRAG (Gesetz über die Tätigkeit europäischer Rechtsanwälte in Deutschland) und 200 Kollegen nach § 206 BRAO bundesweit tätig. Insgesamt arbeiten somit bundesweit 522 ausländische Rechtsanwälte in Deutschland. 100 Anwälte kommen aus den USA, 91 aus Großbritannien, 51 aus Italien, 46 aus Spanien und 44 aus der Türkei, 30 aus Griechenland und 26 aus Frankreich, 17 aus Australien, jeweils 12 aus Polen und Österreich und 10 aus Rumänien. Für alle anderen Länder liegt die Anzahl unter 10.
(Quelle: Anwaltsreport 1/2010 )
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